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Weichs
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top
Contents
⢠Geographie
⢠Lage
⢠Topografie
⢠Räumliche Lage
⢠Flächennutzung
⢠Geschichte
⢠Ursprung
⢠Mittelalter
⢠Deutsches Reich
⢠Ab 1945
⢠21. Jahrhundert
⢠Eingemeindungen
⢠Politik
⢠Bßrgermeister
⢠Wappen
⢠Haushalt
⢠Kirchen
⢠Vereine
⢠Motorisierung
⢠Bildung
⢠Bilder
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geographie
Lage
Weichs liegt in der Region Mßnchen im Glonntal im nÜrdlichen Landkreis Dachau. Die angrenzenden Gemeinden sind Markt Indersdorf, Petershausen, Vierkirchen und die Gemeinde Jetzendorf, die zum Landkreis Pfaffenhofen gehÜrt. Strukturräumlich ist Weichs dem ländlichen Raum zuzuordnen.
Unmittelbar angrenzende Gemeinden sind:
Gemeindegliederung
⢠Albertshof (EinÜde)
⢠Aufhausen (Kirchdorf)
⢠Biechlhof (EinÜde)
⢠Breitenwiesen (EinÜde)
⢠Daxberg (EinÜde)
⢠Ebersbach (Kirchdorf)
⢠Edenholzhausen (Weiler)
⢠Edenpfaffenhofen (Weiler)
⢠Erlbach (Weiler)
⢠Erlhausen (Dorf)
⢠Fränking (Dorf)
⢠Weichs (Pfarrdorf)
⢠Zillhofen (Weiler)
Es gibt in der Gemeinde jeweils den Gemarkungsteil 1 der Gemarkungen Ainhofen, Asbach, Frauenhofen, Markt Indersdorf, Pasenbach und Weichs.cite-ref-4[4]
Landschaft und Gewässer
Weichs liegt im weiten, landschaftlich reizvollen Glonntal. Nach SĂźden geht das Tal in die sanfte HĂźgellandschaft des Dachauer Landes Ăźber. Ebenso nach Norden in die HĂźgellandschaft des Landkreises Pfaffenhofen. Diese HĂźgellandschaften werden als Donau-Isar-HĂźgelland bezeichnet.
Die Glonn, ein etwa 50 km langer, linker Zufluss der Amper in Oberbayern, quert das Gemeindegebiet von SĂźdwesten nach Nordosten. Die beiden wichtigsten ZuflĂźsse der Glonn im Gemeindegebiet sind der Erlbach und der Ebersbach. Der Erlbach flieĂt der Glonn am westlichen Ortsrand zu. Der Ebersbach flieĂt Ăśstlich von Weichs in HĂśhe der Gemarkung Ebersbach der Glonn zu. Ăstlich von Weichs und links der Glonn liegt das Weichser Moos. Das Naturschutzgebiet âWeichser Moosâ weist ca. 55 ha GrĂśĂe aus. Hier finden sich seltene, vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
Weichs liegt am historischen Altbaierischen Oxenweg, der als einer von mehreren Ochsentriebwegen von Augsburg ins Dachauer Land und weiter bis Ungarn fßhrte. Weichs liegt am sog. Dachauer Jakobsweg, den Dachau-Agil mit dem europäischen Jakobswegzeichen ausgeschildert hat.
Etwa 15 % des Gemeindegebiets sind bewaldet, fast 80 % landwirtschaftlich genutzt. FĂźnf Prozent sind besiedelt oder durch StraĂen und Nutzungen belegt.
Topografie
Weichs liegt auf 468 m ß. NHN. Die hÜchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der Lackenberg (523 m ß. NHN) nordwestlich von Fränking. Der tiefste Punkt (458 m ß. NHN) liegt beim Austritt der Glonn aus dem Gemeindegebiet in Ebersbach. Der Kreuzberg im Nachbarort Aufhausen bietet eine weitläufige Aussicht ßber das Glonntal und hatte vermutlich schon zur Zeit der Kelten kultische Bedeutung; er wird noch heute als Jaudusplatz zum Abbrennen der Osterfeuer genutzt. Auf dem Kreuzberg stellt ein Denkmal mit vier JurablÜcken einen Kreis dar, in dem das Ewige und das Wiederkehrende symbolisiert sind. Die vier BlÜcke stehen fßr die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft. Der aufrechte, gebogene Stein auf der Verbindungslinie der Kirchen von Weichs und Aufhausen ist das Sinnbild fßr den in den Kreislauf der Natur eingebundenen Menschen.
Räumliche Lage
Weichs liegt im geografischen Dreieck der Städte Ingolstadt im Norden, Mßnchen im Sßden, und Augsburg im Westen.
Die Entfernungen zu grĂśĂeren Orten der Umgebung betragen:
⢠Markt Indersdorf (Entfernung ca. 4,2 km),
⢠Dachau (Entfernung ca. 17,1 km),
⢠Pfaffenhofen an der Ilm (Entfernung ca. 23,4 km),
⢠Aichach (Entfernung ca. 27,8 km),
⢠Freising (Entfernung ca. 28,2 km),
⢠Augsburg (Entfernung ca. 47,8 km),
⢠Mßnchen (Entfernung ca. 35 km),
⢠Ingolstadt (Entfernung ca. 60,7 km).
Flächennutzung
Die Bodenfläche der Gemeinde betrug am 31. Dezember 2016 insgesamt 1.881 ha. Davon waren 126 ha besiedelt, Verkehrsflächen 71 ha, Gewässer 16 ha, 297 ha Wald und 1255 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche.
Geschichte
Ursprung
Im Jahr 807 wurde Weichs erstmals urkundlich erwähnt.cite-ref-5[5] Am 16. Mai 807 schenkte die Edle Deotpurc de Wihse (Weichs) Ihren dortigen Grundbesitz der Domkirche zu Freising. Es war die Zeit Karls des GroĂen, der Bischofssitz Freising war kultureller und administrativer Zentralort Oberbayerns. Der Name des Ortes lässt sich sowohl von gemeingermanisch âwÄŤhsÄ
â als auch von der lateinischen Bezeichnung âvicusâ, einer kleineren Siedlungsform, ableiten, die sich sprachlich Ăźber âWihsâ zum heutigen Weichs entwickelt hat.
In den nächsten Jahrhunderten erschien der Ort Weichs gelegentlich in den Urkunden, häufiger aber eine ritterliche Familie, welche âdie Weichserâ oder âvon Weichsâ genannt wurde. Sie besaĂen jahrhundertelang das Erbkämmereramt im Bistum Freising. Sie fĂźhrten das heute noch von der Gemeinde gebrauchte Wappen, zogen auf Turniere, gehĂśrten zu den Landständen, die den bayerischen HerzĂśgen auf 50 Landtagen ihre Freiheiten als Hofmarksherren abrangen. Die Familie blieb bis ins 19. Jahrhundert auf einem Teilgut ansässig.
Mittelalter
Weichs gehĂśrte zum Rentamt MĂźnchen und zum Landgericht Kranzberg des KurfĂźrstentums Bayern. Die Freiherrn von Weichs sowie die Grafen von Spreti besaĂen hier offene Hofmarken.
Die Adelsfamilie von Weichs wurde zum herzoglichen Pfleger und auch Domherren zu Freising. Urkunden, Siegel und Grabsteine zeugen von ihnen. Vom Ort Weichs und seinen Menschen hĂśrt man jedoch bis zum Ausgang des Mittelalters fast nichts.
Im Jahre 1266 wurde der erste Pfarrherr erwähnt. Damit zählt die Pfarrei Weichs zu den ältesten Pfarreien des Landkreises Dachau. Die Konradinische Matrikel von 1315 erwähnt Weichs mit zwei Filialkirchen. Im Jahre 1367 war von einem Wirt Geiselbrecht die Rede. Damit waren die drei Eckpfeiler der damaligen Welt bestimmt: Herrschaft, Kirche und Wirtshaus.
Im Jahre 1458 teilten die drei SĂśhne des Ritters Paul von Weichs die Hofmark in drei Teile. Um 1540 kamen jedoch zwei davon wieder in einer Hand zusammen. Im Jahre 1560, mit dem Tode des kinderlosen Georg von Weichs, wurde sein restliches Drittel testamentsgemäà in einen Fideicommiss, d. h. das unveräuĂerliche TreuhandvermĂśgen ââ
Weichsâ umgewandelt. Seitdem sind die beiden Teile fast immer in verschiedenen Händen geblieben.
Spätmittelalter bis zur Aufklärung
Ende des 15. Jahrhunderts wurde St. Martin als gotische Pfarrkirche erbaut. Im Jahre 1490 stiftete der Freisinger Domherr Wolfgang von Weichs das Frßhmess-Benefizium zu Weichs. Sein Vetter Georg von Weichs wßnschte sich kurz vor seinem Tod die Grßndung eines Spitals in Weichs. Es Üffnete im Jahr 1566, um alte, gebrechliche Menschen aufzunehmen. Diese beiden Institutionen prägten das Ortsleben mehr als 300 Jahre.
Die Herren von â2â3 Weichsâ, ab 1623 Freiherren, starben 1655 auf dem Stammschloss aus. Das Stammschloss wechselte danach häufig den Besitzer. In Dasing und anderen Orten blĂźhte jedoch die Linie Wiguläus weiter. Diese Linie stellte den bayerischen Herrschern in jeder Generation tĂźchtige Beamte und Soldaten. Die Linie Engelhart wanderte um 1610 ins Rheinland aus, wo nachgeborene Wittelsbacher 200 Jahre ErzbischĂśfe und KurfĂźrsten von KĂśln sowie BischĂśfe mehrerer anderer BistĂźmer waren. Die dortigen Weichser dienten ihnen in hohen geistlichen und weltlichen Ămtern. Als gelegentliche Inhaber von â1â3 Weichsâ blieben sie mit dem Ort Weichs in Verbindung.
Vom DreiĂigjährigen Krieg war auch Weichs betroffen: In den Jahren 1634, 1646 und 1648 zogen Schweden, Spanier, Franzosen, Kaiserliche und Bayern raubend und plĂźndernd durch das Land. Viele HĂśfe und das Spital erlitten groĂe Schäden. Im Jahre 1643 begann das älteste erhaltene Kirchenbuch. Im Jahre 1652 wurde darin der erste Lehrer verzeichnet. Von 1720 bis 1725 wurde die Kirche vergrĂśĂert und erhielt eine barocke Ausstattung. Im Jahre 1736 wurde das MĂźllerhaus nach einem Brand neu errichtet.
KĂśnigreich Bayern
Im Jahre 1774 erbaute die Fideicommiss-Herrschaft ââ
Weichsâ ihr baufälliges SchlĂśsschen neu, das heutige Wohnhaus der Armen Schulschwestern. Im Jahre 1818, als Weichs eigenständige Gemeinde wurde, brannte der halbe Ort ab. Von den danach neu erbauten Häusern steht heute nur noch das ehemalige Spital, FreiherrnstraĂe 30. Im Jahre 1848 endete mit der Bauernbefreiung die Ăźber 500-jährige Hofmarksherrschaft. Das Schloss der Freiherrn von Weichs wurde 1852 in ein Kloster mit angeschlossener Schule umgewandelt. Durch die GroĂherzigkeit der BrĂźder Baustädter entstanden eine Mädchenschule und die Präparanden-Anstalt der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau. Der Orden ist auch unter der Bezeichnung âGerhardinger-Schwesternâ, nach der OrdensgrĂźnderin Karolina Gerhardinger (1797â1879), bekannt.
1853 wurde das schon lange vernachlässigte Schloss der ehemaligen â2â3-Herrschaftâ Weichs abgerissen.
1862 entstand die erste kleine Fabrik am Erlbach, eine MaschinengieĂerei. Ab 1861 wurde die alte MĂźhle in einen Industriebetrieb umgewandelt, der bis zu seiner Stilllegung im Jahre 1974 immer wieder modernisiert wurde.
Deutsches Reich
Von 1874 bis 1876 änderte sich das Ortsbild nachhaltig: Die Pfarrkirche wurde um zwei Joche verlängert, der alte Satteldachturm zur Hälfte neu errichtet und ihm wurde ein neues Dach mit spitzem Helm aufgesetzt. Das BĂźcherlâsche Wirtshaus wurde 1894 eingeweiht, das Schmied-Anwesen FreiherrnstraĂe 7 im Jahre 1910.
In den 1920er Jahren grĂźndete Adolf Wagner die Hochlandschuhfabrik.
Ab 1945
21. Jahrhundert
Im Jahr 2007 konnte Weichs mit einem Ăźber das Jahr verteilten Festprogramm die offizielle 1200-Jahr-Feier begehen. Als Datum der Erstnennung weisen die âFreisinger Traditionenâ den 15. Juli 807 aus.
Eingemeindungen
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. April 1971 die Gemeindeteile Breitenwiesen, Daxberg und Zillhofen der aufgelĂśsten Gemeinde Frauenhofen mit insgesamt 40 Einwohnern in die Gemeinde Weichs eingegliedert.cite-ref-6[6]cite-ref-histgv87-7-0[7] Am 1. Januar 1972 folgten Teile der ehemaligen Gemeinden Ainhofen und Pasenbach.cite-ref-8[8] Im Jahr 1978 kam der sĂźdwestliche Teil der aufgelĂśsten Gemeinde Asbach mit dem Kirchdorf Ebersbach zur Gemeinde Weichs. Der nordĂśstliche Teil der aufgelĂśsten Gemeinde mit dem gleichnamigen Gemeindehauptort Asbach wurde in die Gemeinde Petershausen eingegliedert.
BevĂślkerungsentwicklung
Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.
| Jahr | 1840 | 1871 | 1900 | 1925 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 1991 | 1995 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015 | 2016 | 2018 | 2019 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohnerzahl [ 9 ] | 791 | 895 | 1094 | 1123 | 1057 | 1593 | 1464 | 1769 | 2410 | 2581 | 2930 | 3004 | 3161 | 3151 | 3345 | 3380 | 3509 | 3647 |
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2460 auf 3509cite-ref-10[10] um 1049 Einwohner bzw. um 42,6 %.
Politik
BĂźrgermeister
Erster Bßrgermeister Harald Mundl (Weichser Bßrgervertretung) ist seit 1. Mai 2008 im Amt. Bei den Kommunalwahlen in Bayern 2008 lÜste er in der Stichwahl den Amtsinhaber Franz Eichinger (Freie Wähler) mit 63,87 % der Wählerstimmen ab. Am 16. März 2014 wurde er bei den Kommunalwahlen 2014 mit knapp ßber 90 Prozent im Amt bestätigt. Mit 94,27 Prozent wurde er bei der Bßrgermeisterwahl 2020 fßr weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt.cite-ref-11[11]
Amtsvorgänger als Bßrgermeister von Weichs waren:
⢠M. Fottner (1876â1888)
⢠S. Ernst (1888â1894)
⢠M. Fottner (1894â1906)
⢠J. Reindl (1906â1919)
⢠J. Geitner (1919â1929)
⢠J. Riedl (1929â1937)
⢠A. SchĂśnwetter (1937â1945)
⢠M. Wallner (1945â1946)
⢠J. Erlewein (1946â1948)
⢠L. Fischer (1948â1952)
⢠Anton Riedl (1952â1978)
⢠Georg Hailer (1978â1990)
⢠Martin Edelmann (1990â2002)
⢠Franz Eichinger (2002â2008)
Kommunalwahl 2020
Wahlbeteiligung: 62,3 % (2014: 62,5 %)
%
40
30
20
10
0
34,2 %
(â5,2
%p
)
33,2 %
(â5,2
%p
)
12,0 %
(
n. k.
%p
)
10,8 %
(+2,6
%p
)
9,8 %
(â4,2
%p
)
CSU
WBV
GrĂźne
FW
SPD
2014
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
2020
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ďťż
ďťż
ďťż
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Politische Gruppierungen
⢠Weichser Bßrgervertretung mit 5 Sitzen
⢠CSU mit 5 Sitzen
⢠Freie Wähler Weichs mit 2 Sitzen
⢠SPD mit 2 Sitzen
⢠Bßndnis 90/Die Grßnen mit 2 Sitzen.
Wappen
Haushalt
Der Gesamthaushalt der Gemeinde liegt 2019 bei 8,28 Mio. EUR. Der Schuldenstand der Gemeinde sinkt seit Jahren kontinuierlich. Bei insgesamt 3.647 Einwohnern ergibt sich eine rechnerische Pro-Kopf-Verschuldung von 886,38 EUR.cite-ref-0-15-0[15]
Verwaltungsgemeinschaft
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
SehenswĂźrdigkeiten
Zu den Sehenswßrdigkeiten der Gemeinde Weichs zählen:
⢠Kriegsmahnmal
⢠Pfarrkirche St. Martin
Siehe auch
:
Liste der Baudenkmäler in Weichs
Kirchen
⢠Filialkirche St. Georg und Maria in Ebersbach
⢠Filialkirche St. Stephanus in Aufhausen
⢠Filialkirche St. Andreas in Gundackersdorf
Vereine
Im Vereinsregister der Gemeinde Weichs werden folgende Vereine gefĂźhrt:
⢠Bund Naturschutz Ortsgruppe Weichs
⢠FC Ebersbach 1982 e. V.
⢠Schßtzenverein Gemßtlichkeit 1907 e. V.
⢠BC Aufhausen
⢠Initiative zur FÜrderung Kinder und Jugendlicher in Weichs e. V.
⢠Maschkera Komitee Weichs
⢠Schßtzengesellschaft Bavaria Weichs
⢠SchĂźtzenverein âGlĂźck Aufâ Aufhausen
⢠Sportverein Weichs 1947 e. V.
⢠Trachtenverein âDâKreuzberglerâ Weichs
⢠Westernclub Weichs âTHE UNDERTAKERâSâ e. V.
⢠Stockschßtzen
⢠Obst- und Gartenbauverein Weichs e. V.
FreizeitmĂśglichkeiten
In einigen Gemeindeteilen gibt es Sportstätten.
Seit 2012 gibt es ein 'Indoor Soccer Traing Arena' in Fränking in der Nähe von Weichs.cite-ref-16[16]
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft einschlieĂlich Land- und Forstwirtschaft
Im Jahr 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 46 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 130 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1064. Im verarbeitenden Gewerbe gab es im Jahre 2016 einen Betrieb mit 20 oder mehr Beschäftigten, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2010 23 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1255 ha, davon waren 986 ha Ackerfläche. Der Viehbestand lag 2010 bei 1165 Rindern, 20 Schweinen, 141 Pferden und 58 Hßhnern.
Motorisierung
Der Kraftfahrzeugbestand zählte 2017 2612 Kraftfahrzeuge, darunter 2079 PKW und 252 Krafträder.
Verkehrsanbindung
In Weichs kreuzen sich die StaatsstraĂe 2054 und die KreisstraĂe DAH 11. Die nächstgelegene S-Bahn-Station der Linie S2 des MĂźnchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) befindet sich ca. vier Kilometer in Ăśstlicher Richtung in Vierkirchen. Die kĂźrzeste Anbindung an die Autobahn A 9 (NĂźrnberg-MĂźnchen) liegt in Allershausen. Die kĂźrzeste Anbindung an die Autobahn A 8 (Stuttgart-MĂźnchen) liegt in Sulzemoos.
Bildung
Bildungseinrichtungen
In Weichs existieren folgende Einrichtungen:
⢠Kindergarten: 260 Kindergarten- und Hortplätze (Kindergartenhaus Weichs seit 2021)cite-ref-0-15-1[15]
⢠Grundschule: eine zweizĂźgige Grundschule mit 10 hauptamtlichen Lehrkräften, 165 SchĂźlern und der SozialhĂźndin âNoxâ (2019)cite-ref-17[17]
⢠Theresia-Gerhardinger-Realschule der ErzdiÜzese Mßnchen und Freising (bis 2008/2009 Kloster Weichs), 676 Schßler und 51 hauptamtliche Lehrkräftecite-ref-18[18]
Das nächstgelegene Gymnasium ist das Gymnasium Markt Indersdorf.cite-ref-19[19]
Theresia-Gerhardinger-Realschule
Die heutige ErzbischĂśfliche Theresia-Gerhardinger-Realschule Weichscite-ref-20[20] war ab 1853 zunächst eine Lehrerinnenbildungsanstalt fĂźr den Ordensnachwuchs, die sog. Präparandie. 1952 wurde die Schule eine Realschule fĂźr Mädchen mit Internat. Bis 2004 leiteten die Ordensschwestern die Schule. Seit dem Jahr 2004 nimmt die ehemalige Mädchenrealschule in Weichs auch Jungen auf und trägt den Namen der OrdensgrĂźnderin der Armen Schulschwestern: Theresia Gerhardinger. Theresia Gerhardinger gilt als die âErfinderinâ der Realschule, die als hauswirtschaftlich und kaufmännisch orientierte Schule, die Grundlage fĂźr die spätere vierklassige bayerische Realschule bildete. Es ist eine offene Ganztagsschule in Trägerschaft der ErzdiĂśzese MĂźnchen und Freising. Als staatlich anerkannte Schule vermittelt sie das Bildungsangebot der Realschule gemäà dem Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG Art. 101). FĂźr Aufnahme, Leistungsanforderungen und AbschlussprĂźfung gelten die staatlichen MaĂstäbe. Der Abschluss ist staatlich anerkannt und dem der staatlichen Realschulen gleichgestellt.
PersĂśnlichkeiten
⢠Kurt GĂźnther Braun (* 1905 in Weichs; â 1945 in Straubing), Jurist und Landrat des Kreises Bergreichenstein
Bilder
Literatur
⢠Gemeinde Weichs, Weichs 1989.
⢠Max Gruber, Hella Neuner: Geschichte und Bedeutung der Gemeinden. In: Heimatbuch Landkreis und Stadt Dachau, Dachau 1971.
⢠Johann Holdenried, Alois Kammermeier: Chronik von Weichs, Ebersbach 2007 (Selbstverlag Kammermeier).
Weblinks
Commons
: Weichs
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Gemeinde Weichs
⢠Hans Schertl: Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Weichs
⢠Weichs: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes fßr Statistik
⢠Historische Mßhle Weichs
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-by-11. Einwohnerzahlen â Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern â Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt fĂźr Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
cite-note-22. â Gemeinde Weichs, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium fĂźr Digitales, abgerufen am 29. Oktober 2021.
cite-note-33. â Gemeinde Weichs in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 10. September 2019.
cite-note-44. â Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt fĂźr Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025.
cite-note-55. â Freisinger Traditionsbuch.
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